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Willkommen in Burgstein

Ruine Burgstein (Skizze)

Adresse

Ruine Burgstein
Am Burgstein
08538 Weischlitz OT Ruderitz

Kontakt

Kirchgemeindeverwaltung
Görnitzer Weg 8, 08606 Oelsnitz
Telefon:  03 74 21 / 2 29 29
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    Kirchennachrichten

    aus dem Seelsorgebezirk Burgstein

    Konfizeit und Konfirmation 2023/25: Anmeldung

    Anmelden kannst du dich gleich hier.

    Tag der offenen Tür + Eröffnung finden statt

    Eröffnung Dörffel Sternwarte Pfarrhof Geilsdorf - Frau schaut durch Teleskop in Sternwarten-KuppelDas war's - endlich geschafft!

    Eröffnung der Doerffel Sternwarte Pfarrhof Geilsdorf mit Tag der offenen Tür, einer Nacht der Sterne und einem Gottesdient

    Kindergottesdienst

    Es ist herrlich, die große Runde der kleinen und großen Mädchen und Jungs zu sehen

    Doerffel Sternwarte Pfarrhof Geilsdorf - Außenhülle der Kuppel im Aufbau

    Sternwarteneröffnung

    Es ist soweit!

    ausgepackte Kuppel für Sternwarte steht vorbereitet vor GebäudeKuppel für Sternwarte ist gebaut

    Einweihung rückt näher

    Tag der offenen Tür + Eröffnung finden statt

    Eröffnung Dörffel Sternwarte Pfarrhof Geilsdorf

    Eröffnung der Doerffel Sternwarte Pfarrhof Geilsdorf

    1. und 2. Juni 2024 in Geilsdorf

    Konfizeit und Konfirmation 2024/26: Anmeldung

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    Sterntaler - Musik und Theater am 28.07.2024 im Gottesdienst in Geilsdorf

    Musik und Theater: "Sterntaler"

    Gottesdienst mit Singspiel für Kinderchor, Sprecher und Orchester - 28.7. Geilsdorf

    Plakat MOSAIK OPEN AIR 17. + 18. August 2024

    MOSAIK OPEN AIR 

    17.-18. August, Stadtpartk Schöneck

     

Geschichte

Die beiden Kirchenruinen gehören zu den schönsten Orten unseres Vogtlandes. Sie sind zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Wanderziel. In der waldreichen und dünn besiedelten Gegend errichtete man um 1200 eine Befestigungsanlage. Diese wurde zu einer Kirche erweitert und 1409 der Maria geweiht. Sie gehörte zum Bistum Bamberg und war Gotteshaus der gesamten Umgegend. Möglicherweise setzten 1430 die Hussiten die Kirche in Brand, denn bereits 1432 erfolgte die Weihe der Kirche in Krebes. Ab 1475 kam es zum Kupferbergbau auf den Platten. Bergknappen bauten die Burgsteinkirche wieder auf. Vor dem Einfahren in den Berg hielten sie ihre Andacht. Das wundertätige Marienbild in der Kirche erhob diese zum vielbesuchten Wallfahrtsort.

1487 machte Bamberg den Burgstein zur selbständigen Pfarrei. Zwischen den Bischöfen Heinrich von Bamberg und Dietrich von Naumburg kam es zum intensiven Briefwechsel wegen der umstrittenen Zugehörigkeit des Burgstein. Aus Opfergaben der Wallfahrer erbaute nach 1487 Ritter Kaspar Sack aus Geilsdorf 12 Meter östlich der Kirche eine neue Kapelle und fügte diese dem Bistum Naumburg bei. 1529 wurde in Kursachsen die Reformation eingeführt, damit endeten die Wallfahrten. Man erzählt vom Marienbild, dass es nach Graßlitz in Böhmen gebracht wurde. Noch bis 1544 war der Burgstein evangelische Kirche mit Erhard Enders als letzten Pfarrer. Über Jahrhunderte gab man danach die Kirchen dem Verfall preis. Nach 1991 erfolgten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. So können wir auch in Zukunft die Ruinen mit dem bekannten gotischen Maßwerkfenster an der östlichen Kapelle bewundern. Und zu besonderen Anlässen können wir am Burgstein Gottesdienst feiern.

Bernd Hüttner