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Mein Abschiedsjahr

  von Barbara Dude, 05.11.2025

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Alles begann im August letzten Jahres mit einem Telefonanruf bei der Rentenstelle. Nach dem Gespräch war ich Rentner, denn ich habe meine Arbeitsjahre voll. Da wir 4 Kinder haben, wurde die Erziehungszeit mit berücksichtigt. Aber alles hinschmeißen wollte ich nicht, denn das neue Schuljahr hatte gerade begonnen. So bin ich arbeitender Rentner und möchte nun im August diesen Jahres aufhören.

Jedes Fest im Kirchenjahr ist auch ein Abschied. So habe ich zu Weihnachten die letzten Krippenspiele einstudiert und mit den Kindern aufgeführt. Das ist schon ein seltsames Gefühl, nach so vielen Jahren Dinge zu beenden. Meine Tochter sagte kürzlich: „Mama, die neue Jahreslosung ’Gott spricht: Siehe ich mache alles neu.’ trifft auf dich ganz persönlich zu.“

Ja, Gott hat Neues für mich bereit. Darauf bin ich ganz gespannt. Einiges wird sich schnell füllen, da ich eine große Familie haben darf. Ich freue mich, mehr Zeit mit unseren 10 Enkelkindern zu verbringen. Auch pflege ich seit 15 Jahren meinen Mann und möchte das gern weitertun. Ich freue mich auch darauf, mal außerhalb der Ferien mit meinem Mann in den Urlaub zu fahren.

Aber bis dahin nehme ich weiter Abschied, halte gern Christenlehrestunden, biete Kinderstunden mit Babys und Kleinkindern an, unter anderem in 3 Kindergärten und plane Familiengottesdienste.

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lieberkurzanrufen

Lieber kurz anrufen!

Zufällige Treffen sind selten geworden. Weite Wege liegen oft zwischen uns. Aber es gibt ja das Telefon. Sicher, es ersetzt kein persöniches Gespräch. Aber für einen ersten Kontakt ist es eine gute Hilfe.